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Breakfast-Hype

24. April 2018, Editorial

Das Erwachen der kulinarischen Morgenszene: Mit vielen verschiedenen und abwechslungsreichen, kulinarischen Varianten.

Thema:

Frühstückslocations
Meal Fragmentation
wie ein Kaiser
zu jeder Tageszeit

Introbild

© ___steph___

Frühstück ist hip. In Metropolen wie London, Berlin oder New York liegt Frühstücken bereits mehr im Trend als Burger, Steaks und Cocktails. Noch nie zuvor hatten wir die Chance den Tag mit derartig vielen verschiedenen und abwechslungsreichen, kulinarischen Varianten zu beginnen. Auch die Uhrzeit spielt eigentlich keine Rolle mehr. Ob um 7 Uhr in der Früh oder um 16 Uhr nach einer langen Partynacht – ein leckeres Frühstück ist zu jeder Tageszeit möglich.

Globale Variationen:
Traditionell österreichisches Frühstück mit Kipferl, Marmelade, Schinken und einem weichen Ei gerät immer mehr in Vergessenheit, denn internationale Frühstückskreationen werden immer beliebter.

Egal ob Köstlichkeiten aus dem Nahen Osten oder Inspirationen aus vietnamesischen oder japanischen Rezepten – das Frühstück scheint immer globaler zu werden. Pancakes gefüllt mit Frischkäsevariationen, Frühstücks-Burritos, Weizengras-Smoothies, Gemüsejoghurts oder Bagels, French Toast und Eggs Benedict sind nur einige von hunderten internationalen Köstlichkeiten.

Individueller Genuss

Durch unterschiedlichste Varianten und diverse kulinarische Ausführungen bringt uns das Frühstück die Individualisierung unserer Essgewohnheiten wieder etwas näher. „Meal Fragmentation“ beschreibt die steigende Tendenz, sich mehr auf seine persönlichen und individuellen Vorlieben zu konzentrieren und sich nicht mehr ein und dasselbe Essen mit der ganzen Familie zu teilen.

Why?

Aus der Ernährungspsychologie wissen wir, welchen Stellenwert die verschiedenen Mahlzeiten haben. Das Frühstück steht ganz klar auf Platz eins, wie es uns auch der Spruch „Frühstücken wie ein Kaiser“ seit der Kindheit immer wieder in Erinnerung ruft. Trotzdem ist den Menschen das Frühstück heute nicht nur aus ernährungspsychologischen Gründen wichtig. Viel wichtiger sind soziale, gesellschaftliche und kulinarische Aspekte. Der neue Gedanke des Frühstückens bietet Unkompliziertheit und Gemütlichkeit. Es kann mit lebendiger und geselliger Interaktionen verbunden werden und man muss sich nicht von vorgeschriebenen Essregeln, Esszeiten oder Speisefolgen einschränken lassen.

Frühstückslocations, die jetzt in aller Munde sind

1. Restaurant GRØD

Der Frühstücksklassiker aus Schottland mit verschiedensten Toppings und in vielen Geschmacksvariationen ist ein absolutes Must Have auf der Frühstückskarte. Porridge versorgt den Körper mit den wichtigsten Ballast- und Mineralstoffen aber auch mit Eiweiß, gesundem Fett und Kohlehydraten. Da die Nährstoffverluste extrem gering sind, kann Porridge sowohl kalt als auch warm zubereitet werden. Mit dem Ziel Porridge neu zu definieren und der Welt zu zeigen, dass Porridge gut schmecken, vielseitig und delikat sein kann, hat sich GRØD darauf spezialisiert als erstes Restaurant der Welt ausschließlich Porridge zu servieren. Aufgrund des großen Erfolgs gibt es mittlerweile vier Filialen in Kopenhagen und auch die Londoner Porridge Szene ist davon total begeistert.

2. Bad Egg

Als sogenanntes Weekend-Brunch-Lokal für trinkfeste Londoner, die ab 10 Uhr bei cooler Musik ihren Kater auskurieren können, wurde Bad Egg ursprünglich gegründet. Das „Böse Ei“ kommt aber so gut an, dass es Gästen auch unter der Woche mit Frühstücks- und Brunch-Menüs große Freude bereitet.

3. The Guest House – Frühstücken rund um die Uhr

Egal wann der Wecker läutet – Frühstücken von 7 Uhr morgens bis 22.30 Uhr abends und das 365 Tage im Jahr. Dies ist im Guest House – dem Boutique-Hotel im Zentrum von Wien – möglich. Vom simplen Frühstück über verschiedene Ei-Variationen bin hin zu Granola und frischen Austern ist für jeden Gast das Richtige dabei.

4. Benedict – israelisches Frühstück in Berlin

Bread and Breakfast von 7 Uhr bis 23 Uhr. Zwei Freunde, die sich ärgerten nach langen Partynächten immer die gängigen Frühstückszeiten zu verpassen, gründeten einfach ihr eigenes Frühstücksrestaurant. Und die Idee des Ganz-Tages-Frühstücks sollte nicht nur in Tel Aviv gut funktionieren, sondern ist auch in Berlin der Renner. Egal ob Frühstücksvariationen aus Deutschland, England, Israel, Frankreich oder Russland – alles wird immer frisch und ansprechend serviert.

5. Die Frühstückerinnen

Wo es das beste, aufregendste, coolste, romantischste, vielfältigste oder entspannteste Frühstück gibt, verraten die Breakfast-Foodies der „Frühstückerinnen“ in ihrem Blog. Nicht nur in Wien, sondern auch in Graz, Salzburg und Berlin testen sie unzählige neue Locations, um ihren Followern die Auswahl für einen perfekten kulinarischen Start in den Tag zu ermöglichen. Dabei gehen sie sehr aufmerksam ans Werk und sind zu ernstgenommenen Kritikern der Frühstücksszene geworden.

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