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„Erzähl mir einen Witz, Alexa!“

11. Mai 2017, Editorial

Amazon Echo und Dash – ein Erfahrungsbericht

Thema:

Alexa
Amazon
Dash
digitale Assistenten
echo
Knopfdruck
POS im eigenen Haus

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Seit geraumer Zeit ist die mündlich steuerbare Freisprecheinrichtung „Alexa“ Amazon Echo am österreichischen Markt erhältlich. Doch wie genau funktioniert die intelligente Sprachbox und was machen die begehrten Elektronikartikel so besonders, sodass sie sogar beim Handel einen Wandel hervorrufen? Zudem haben wir uns auch Amazon Dash angesehen – den Supermarkt auf Knopfdruck haben wir unter die Lupe genommen und berichten..

Alexa aus der Flasche

Zwei Jahre nach der Einführung in den USA, kommt nun auch Amazons Smart-Home-Lautsprecher Echo nach Österreich. Die Anpassung an die deutsche Sprache und Kultur dauerte offenbar länger als erwartet. Der Bluetooth-Lautsprecher Amazon Echo wird vor allem mittels Sprache bedient. Dabei greift Echo auf Amazons digitalen Assistenten Alexa zurück, um eine Reihe von Fragen zu beantworten. Diese Art der Spracherkennung weißt Ähnlichkeiten mit Apples Siri oder Microsofts Cortana auf. Man stelle Echo an eine beliebige Stelle im Raum auf und verbinde die Box mit dem WLAN et voilà, schon kann man sich blendend mit Alexa unterhalten, diese Musikwünsche spielen und das Licht einschalten oder nach den günstigsten Flugverbindungen zum Urlaubort suchen lassen. Geräte mit der Stimme zu bedienen, ist schon längst keine Vision aus Science-Fiction-Filmen mehr.

Kauf auf Knopfdruck

2015 kam Amazon Dash auf den Markt. Der Amazon Dash Button ist ein mit WLAN verbundenes Gerät, mit dem man sein Lieblingsprodukt per Knopfdruck via Amazon Echo oder über die Amazon App auf dem Smartphone nachbestellen kann. Der kleine Knopf kann dort angebracht werden, wo das Produkt im Haushalt verstaut wird. Sobald es zur Neige geht, drückt man den Knopf und schon wird die Bestellung via Echo an Amazon weitergeleitet und in Kürze geliefert. Bis dato ist der Dash Button leider nur für Amazon Prime-Mitglieder verfügbar .

Der POS im eigenen Haus

Einfaches Einkaufen ist der Sinn und Zweck der Dash Buttons. Dabei kann jeder Dash nur ein bestimmtes Produkt kaufen, nämlich das, dessen Logo vorne aufgedruckt ist. Wie viel oder welche Variante dieses Produkts man haben will, legt man bei der Konfiguration per App fest. Also etwa, welche Sorte Rasierklingen in welcher Packungsgröße man jeweils kaufen möchte. Ist das erledigt, genügt es einmal auf den Knopf zu drücken und schon wird die Bestellung via Internet an Amazon abgeschickt. Praktisch ist das schon, und einfach sowieso. Aber ob es auch sinnvoll und schlau ist, auf diese Weise per Knopfdruck einzukaufen, ist eine andere Frage. Zum einen bindet man sich an eine Marke, ein Produkt und verschließt sich möglichen Alternativen. Zum anderen verzichtet man auf einen Preisvergleich und zahlt immer den von Amazon festgelegten Preis. Das leichte Leben geht also auch mit einer leichten Entmündigung einher .

Convenience Einkauf mit Abstrichen

Im deutschsprachigen Raum, hat Amazon Dash bisher 35 Marken in sein Angebot aufgenommen. In den USA, wo das System schon vor eineinhalb Jahren eingeführt wurde, sind mittlerweile mehr als 100 Marken mit Dash-Knöpfen am Start. Die Auswahl der Produkte ist also deutlich eingeschränkt. Es ist jedoch sicher, dass der Kauf per Knopfdruck sehr zeiteffizient ist. Ob der Einkauf auf diese Weise auch Spaß macht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Aber eines ist jetzt schon klar: Mit Dash zählt eine Einkaufsliste offiziell zu den Relikten der Vergangenheit .

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